Generalversammlung des Schweinezuchtverbandes im Zeichen des Neustartes an der Besamungsstation Steinhaus

Generalversammlung des Schweinezuchtverbandes im Zeichen des Neustartes an der Besamungsstation Steinhaus

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SZV Obmann Georg Gstöttenbauer und Geschäftsführer Peter Knapp konnten bei der heurigen Generalversammlung des Schweinezuchtverbandes Oberösterreich Ende November in Kremsmünster über eine positive Entwicklung in den 3 Geschäftsfeldern Zucht, Besamung und Zubehör berichten. Die bessere Lage am Schweinemarkt im Vergleich zu den Vorjahren hat diesen wichtigen Impuls gegeben. Im Bereich Zucht wird durch innovative Projekte und internationale Vernetzung der notwendige Zuchtfortschritt erzielt. Der Zubehörhandel in Verbindung mit dem täglichen Lieferservice der Besamungsstation wird von den Kunden gut angenommen.

Die gut besuchte Versammlung war geprägt durch die aktuellen Ereignisse an der verbandseigenen Besamungsstation Steinhaus. Die Station unterliegt einem sehr strengen Hygieneprogramm und es werde alle 14 Tage Blutproben im Rahmen des PRRS Screening Programmes des Tiergesundheitsdienstes genommen. Nach der Diagnose eines PRRS Eintrages in einem Stallabteil wurde innerhalb eines halben Tages mit einer umfassenden Folgeuntersuchung sämtlicher Eber reagiert, die Kunden informiert und ein Maßnahmenplan in Kraft gesetzt. Mittlerweile wurde die Station vollständig geräumt und die Eber aus den PRRS negativen Stalleinheiten in externe Quarantäneställe ausgelagert. Es konnte mit dieser Maßnahmen sichergestellt werden, dass nach der Diagnose nur Sperma von PRRS negativen Ebern verkauft wurde. Die Nachuntersuchungen der ausgelagerten Eber haben dies bestätigt. Die täglichen Spermalieferungen konnten mit Eigenproduktion und Zukauf aus anderen Stationen sichergestellt werden.

Derzeit wird mit externer Unterstützung an der Reinigung und Desinfektion der Anlage gearbeitet. Leistungsstarke Jungeber wurden bereits angekauft und sämtliche Quarantänekapazitäten für den Wiederaufbau der Station genutzt. Geschäftsführer Knapp setzt auf den Teamgeist seiner Mitarbeiter in solchen Ausnahmesituationen: „Wir sind überzeugt, dass wir diese Herausforderung rasch bewältigen und den Neustart an der Station Anfang des kommenden Jahres schaffen werden."